Vereinschronik

Unser CVJM Kelzenberg - Besser denn je!


Der CVJM Kelzenberg existiert nun schon seit über 40 Jahren und hat gerade in den letzten Jahren und trotz des fortschreitenden Alters vieler langjähriger Mitglieder dennoch nicht an Flexibilität und Entwicklungspotential verloren. Vielmehr können aktuell die vorhandenen Ressourcen genutzt, die alten Traditionen fortgeführt werden, und die jungen Wilden bringen frischen Wind ein. Somit wird dafür gesorgt, dass der Verein weiter zukunftsfähig bleibt und mittlerweile als feste Größe im Tischtenniskreis Neuss/Grevenbroich angesehen wird.


Hier ein paar Zahlen und Fakten zum aktuellen Verein:

Anzahl Mitglieder: 91 (28 Jugendliche / 63 Erwachsene per 31.12.2016; Vereinsrekord)

Höchste Spielklasse: Herren Landesliga

Größter Vereinserfolg: CVJM Deutscher Meister Titel im Mixed 2015 (Sandra Förster und Elmar Brunn)

Der Verein ist in den meisten Bereichen besser aufgestellt denn je! Dies ist Grund und Anlass genug, einen Blick in die Vergangenheit zu richten und auf die Ereignisse zu schauen, die prägend für den Verein waren:


Gründung 01.07.1972:

Angefangen hat alles 1972 mit der Begeisterung von vier stürmischen Jugendlichen am Tischtennissport: Dieter Goerdts, Detlef Meyer, Hans-Gerd Schumacher und Reinhard Nadler trafen sich oft im Anschluss an dem Konfirmandenunterricht im Gemeindehaus in Kelzenberg, um an der dortigen Tischtennisplatte ihre Kräfte zu messen und einfach Spaß am Spiel zu haben. Mit der Zeit suchten sie aber eine neue Herausforderung. So kamen sie auf die Idee, einen Verein zu gründen, in dem sie ihre Leidenschaft mit anderen teilen und sich gegen neue Spieler aus anderen Vereinen erproben konnten. Der letzte Punkt war sehr wichtig für die vier, warf aber gleichzeitig eine Schwierigkeit auf: Im Westdeutschen Tischtennisverband bestand nur die Möglichkeit, mit sechs Spielern eine Mannschaft zu formieren. Aufgrund dessen orientierte man sich um und spielte fortan im CVJM Kreisverband Jülicher Land, der Mannschaften zu viert vorsah. Dies ist aber nicht der einzige Grund, warum der Verein CVJM getauft wurde (siehe CVJM Was ist das eigentlich?).

Wachstum - Erstmals drei Mannschaften im CVJM / Meisterschaft des CVJM Westbund

Kurz nach Vereinsgründung gesellten sich zu den Vieren neue junge Burschen in Person von Willibert Steurer, Wilfried Lüngen, Claus Dürselen, Karl-Heinz Deußen sowie Hans-Günther Stiewe hinzu, die praktisch die Vereinsstärke um mehr als 100% erhöhten. Diese blieben aber nicht der einzige Zuwachs, so dass man in den nächsten Jahren bis zu drei Mannschaften melden konnte. Aus dieser quantitativen Stärke resultierte auch Qualität, was dazu führte, dass man in den folgenden Jahren mehrere Meisterschaften feiern konnte. Eine Saison nahm man auch an der nächst höheren Spielklasse im CVJM Westbund teil. Da dies jedoch mit Fahrten von über 100 km verbunden war, z. B. nach Essen und Hamm, gab man dies nach einer Spielzeit wieder auf.

Teilnahme am Fachverband - 1980

1980 war dann der Zeitpunkt erreicht, an dem man sich neue Ziele steckte und neuen Herausforderungen stellte. Detlef Meyer, Hans-Gerd Schumacher, Dieter Goerdts, Reinhard Nadler, Claus Dürselen, Willibert Steurer und Karl-Heinz Deußen schlossen sich zusammen und meldeten eine Mannschaft, die sich am Spielbetrieb der 3.Kreisklasse im Kreis Mönchengladbach/ Viersen zusätzlich zur CVJM- Runde beteiligte. Die jahrelange Spielpraxis im CVJM zahlte sich aus und der Neuling stieg prompt in die 2.Kreisklasse auf. In den darauffolgenden Jahren bewegte sich allerdings weder nach oben noch nach unten etwas.



Neue Spielstätte - Sporthalle statt Gemeindehaus 1984


An anderer Stelle musste sich aber etwas bewegen. Das altehrwürdige evangelische Gemeindehaus in Kelzenberg platzte aus allen Nähten, und der Kampf um die zwei vorhandenen Platten wurde derartig groß, dass sich der Verein gezwungen sah, sich nach neuen Trainingsörtlichkeiten umzusehen.



Damit ist auch ein Punkt geklärt, der viele Fragen und Verwirrungen stiftete: Viele Tischtennisfreunde, die zum ersten Mal gegen uns antreten, fragen, wo sich denn genau in Kelzenberg die Halle befände und sind sehr erstaunt zu hören, dass wir gar nicht dort spielen. Manchmal treten fremde Mannschaften siegesgewiss ins Kelzenberger Gemeindehaus ein, finden nach kleiner Odyssee im Keller die direkt neben einem Billardtisch postierte Tischtennisplatte und fragen dann fahl und ein wenig geschockt Anwesende, ob die Heimmannschaft noch nicht da ist.
Damals wurde dann auch der neue Trainingsort mit der Sporthalle an der Rektor-Thoma-Straße in Jüchen gefunden. Diese stellte nicht nur aufgrund der größeren Plattenanzahl, sondern auch aufgrund der Möglichkeit zum Duschen, die in Kelzenberg nicht bestand (Ja, ja die alten Zeiten!), ein Fortschritt dar.

Fusion CVJM Kelzenberg / TTC Schlich - 1984/1990

Dem Verein wurde die Erlaubnis in der neuen Sporthalle nur erteilt, wenn er sich die Trainingszeiten dort mit dem TTC Schlich teilte, deren Spieler man aus den CVJM-Spielen her kannte. So geschah es 1984, dass diese beiden Vereine zur gleichen Zeit miteinander trainierten, sich genauer kennenlernten und mit der Zeit durch eine gute Kameradschaft miteinander verbunden wurden.



Dieser neue Schwung und die verbesserten Trainingsmöglichkeiten zahlten sich bald aus, als in der folgenden Saison der erneute Aufstieg in die 2.Kreisklasse, diesmal aber im Kreis Neuss/ Grevenbroich, mit 36:0 Punkten gelang. Man hatte beschlossen, in den Fachverband Neuss/ Grevenbroich zu wechseln, weil dort die Meisterschaftsspiele nicht am Wochenende liegen, wie das in Mönchengladbach der Fall ist. Damals bestand die Mannschaft aus Frank Jansen, Willibert Steurer, Dieter Goerdts, Wilfried Lüngen, Hans-Gerd Schumacher und Claus Dürselen. 1987 konnte diese Mannschaft dann den Kreispokal in der 2.Kreisklasse gewinnen.
In den kommenden Jahren mischte diese Mannschaft oben mit; ihr war es aber erst 1990 vergönnt, in die 1.Kreisklasse aufzusteigen. In selben Jahr wurde der TTC Schlich, der bis dahin eine eigene Mannschaft in der 3.Kreisklasse hatte, aufgelöst und in den CVJM Kelzenberg unter dem Vorsitz von Hans-Gerd Schumacher, der die Geschicke bis zum heutigen Tag leitet, integriert. Die Spieler Stefan Wilsch, Christoph Netzer, Peter Schiffer, Herbert Brunn und Toni Brüggen bildeten das Gerüst für die neu formierte zweite Kelzenberger Mannschaft, die ebenfalls in der 3.Kreisklasse startete, aber sofort im ersten Jahr sich als Aufsteiger feiern konnte.



Foto: Frank Jansen in jungen Jahren

Neue Spielstätte - Bürgerhalle Neu-Garzweiler - 1987

In der Zwischenzeit wurde im Zuge der Umsiedlung von Garzweiler, Priesterath und Stolzenberg die Bürgerhalle (heute: Peter-Giesen-Halle) in Neu-Garzweiler fertig, eine moderne, schöne Halle, die nicht ausschließlich für Sportarten, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Dem CVJM Kelzenberg wurden zwei Trainingstage zugeteilt: Montag und Freitag.
Seit dem Jahr 1987 hatte der Verein hier sein schönes zu Hause und die Spieler fühlen sich pudelwohl in der vermeintlich schönsten Halle des Kreises Neuss. Die Mitgliederzahl stieg, vermutlich auch bedingt durch die günstige Lage und Attraktivität der Halle, so dass eine dritte Mannschaft im Fachverband ins Rennen geschickt wurde.



 
Fotos: Aufstellung der Mannschaften vor der Bürgerhalle

Erste Jugendmannschaft 1993

Ein weiteres Novum ereignete sich 1993, als der Verein erstmals in seiner kurzen Geschichte eine Jungenmannschaft nominieren konnte. Die Spieler Torsten Brunn, Volker Bachmann, sowie die Brüder Michael und Frank Finken schafften bereits im ersten Jahr bei nur einer Niederlage den Sprung von der 2.Kreisklasse in die 1.Kreisklasse, wo man wiederum Meister wurde und in die Jungenkreisliga aufstieg. Auch in dieser Saison kassierte man nur eine Niederlage.

Jugend: Sieger des Bezirkspokals

Als Frank Finken aus Altersgründen zu den Herren stoßen musste, füllte Matthias Moesges die entstandene Lücke nahtlos aus und konnte neben der Meisterschaft in der Kreisliga auch und vor allem den Gewinn des Kreispokals feiern. Die Jungen qualifizierten sich so für den Bezirkspokal und konnten mit einem überzeugenden Sieg im Finale den bislang größten Triumph in der Vereinsgeschichte im Jugendbereich bejubeln.



Foto:  Michael Finken, Matthias Moesges, Peter Schiffer, Volker Bachmann, Torsten Brunn (v.l.n.r.)

Positive Entwicklung im Herrenbereich - 1996/1997

Bei den Senioren zeichnete sich in der Folgezeit - auch bedingt durch die gute Jugendarbeit - eine Tendenz nach oben hin ab. Nach zwischenzeitlichem Abstieg in die 2.Kreisklasse und direktem Wiederaufstieg hatte sich die erste Mannschaft in den oberen Plätzen der 1.Kreisklasse etabliert und den Aufstieg nur knapp verpasst. Besonders hauchdünn wurde dieses Ziel in der Saison 1996/1997 verfehlt: Die Formation Frank Jansen, Torsten Brunn, Hans-Willi Koenen, Hans-Gerd Schumacher, Frank und Michael Finken mussten im letzten Heimspiel gegen Glehn gewinnen um die Relegation zu erreichen. Ein 8:8 in einem denkwürdigen Spiel reichte weder der Mannschaft noch dem Gegner, der auch Ambitionen auf den erforderlichen 2.Platz hegte. Lachender Dritter war Dormagen. Im nächsten Jahr schaffte man dann endlich erstmals den Sprung in die Kreisliga.

Bezirksklasse, wir kommen! - 2000/2001

Nachdem die beiden Brüder Torsten und Elmar Brunn ihre letzten Jugendjahre in Holzbüttgen spielten, wechselten Sie gemeinsam zur Rückrunde 1998/1999 wieder zurück zum CVJM. Spielerisch hat die Beiden die Zeit in der Jungen-Verbandsliga weitergebracht, jedoch war die Verbundenheit zum CVJM Kelzenberg, auch aus familiärer Sicht, nun doch größer. In der Saison 1999/2000 schaffte die erste Mannschaft auch beflügelt durch die „Geschwisterpower“ endlich erstmals den Sprung in die Bezirksklasse.

Umzug in die Halle der Realschule - 2003

Die Peter-Giesen-Halle war bis zur Jahrtausendwende eine hervorragende Heimat, sowohl von der Größe als auch vom Ambiente. Doch fanden dort nicht nur sportliche Veranstaltungen, sondern auch kulturelle statt, so dass in den letzten Jahren öfters das Training ausfallen musste. Als dann die Gemeinde noch ankündigte, dass Hallenbenutzungsgebühren fällig wären, wurde entschieden, das Angebot der Gemeinde wahrzunehmen, in die neu errichtete Realschulhalle umzuziehen. Anfangs ungewohnt stellte sich dieser Wechsel als richtig heraus, da diese 3-fach-Sporthalle genügend Raum für die wachsenden Bedürfnisse eines wachsenden Vereins bereitstellte.

Jugendarbeit wird eingestellt - 2005

Im Jahr 2005 wurde aus Personalmangel die Jugendarbeit eingestellt. Sehr schade nach der positiven Entwicklung der vorherigen Jahre. Rückblickend betrachtet profitiert man aber noch heute von der Jugendarbeit damals. Die im eigenen Verein ausgebildeten Jugendlichen zeigen letztendlich doch die größte Verbundenheit zum eigenen Verein. Eine Reihe der heutigen Vorstandsposten werden heute von den damaligen Jugendlichen ausgeführt: Elmar Brunn (2. Vorsitzender), Torsten Brunn (Sportwart), Frank Finken (Jugendwart) und Matthias Moesges (Internetbeauftragter).

Weiter geht`s - Jugendarbeit ab 2009

Ab dem Jahr 2009 fand sich endlich wieder ein Jugendbetreuer. Hans-Willi Koenen und später auch Frank Finken schafften es, die Jugendabteilung wiederzubeleben. Über die Jahre hinweg zahlt sich die Jugendarbeit aus. Nach und nach wechseln die Jugendlichen in den Erwachsenenbereich. Als größtes Talent dieser Zeit ging Tim Biederbeck daraus hervor. Er spielt mittlerweile in der Herren-Kreisliga/Bezirksklasse, und seine Formkurve geht weiter nach oben. Mittlerweile bekommt er Konkurrenz durch Torben Reipen, welcher durch viel Fleiß zur neuen Saison den Sprung in die 3. Mannschaft geschafft hat. Erfreulich auch, dass der Schülerinnen- und Mädchenbereich in den letzten Jahren wieder kontinuierlich aufgebaut werden konnte.

Erstmals mehr als 10 Mannschaften - ab 2013

Durch das Wachstum im Jugendbereich wurde auch der Erwachsenenbereich nochmals beflügelt. Die Möglichkeiten der großen Halle an der Realschule werden mittlerweile richtig gut ausgenutzt. Mittlerweile würde man gar nicht mehr zurecht kommen mit den kleineren, vorherigen Spielstätten. Außerdem wird nun auch in der Ü40 Seniorenliga erfolgreich mitgespielt.

Bezirksliga, wir kommen - und gehen!

In der Saison 2012/2013 hat die erste Mannschaft endlich erstmals Sprung in die Bezirksliga geschafft, den man im Jahr 2002/2003 noch knapp verpasst hatte, obwohl man sich schon T-Shirts mit dem Aufdruck "Bezirksliga-Aufsteiger 2003" bedrucken ließ. Im Jahr 2013, also 10 Jahre später, konnte man nun erstmals den Schritt in die Bezirksliga wagen und hatte ohne Verstärkung in diesem Jahr von Anfang an mit dem Abstieg zu kämpfen. Da dies die ersten Erfahrungen in der Bezirksliga waren, ging die erste Mannschaft dennoch trotz direktem Abstieg gestärkt aus der Saison hervor.

Dreimal pro Woche Training - ab 2013

Seit jeher wurde beim CVJM Kelzenberg nur montags und freitags trainiert. Im Jahr 2013 setzte sich Elmar Brunn dafür ein, einen weiteren Trainingstag zu installieren. Da eh schon einige Mitglieder mehr als zweimal pro Woche trainieren wollten und dies dann bei anderen Vereinen machten, war der neue Trainingstag am Mittwoch von Anfang an ein Erfolg. Anfangs noch skeptisch betrachtet, denkt nun niemand mehr daran den zusätzlichen Trainingstag abzuschaffen.

CVJM - Westbundmeisterschaften

Eher zufällig wurde Elmar Brunn auf die CVJM Westbundmeisterschaften aufmerksam. Zwar wurden wahrscheinlich schon öfters E-mails diesbezüglich empfangen, aber niemand hat sich so wirklich dafür interessiert. Im Oktober 2013  fuhr man dann schließlich mit Heinrich Winkler, Sascha Schmitter und Elmar Brunn erstmals zu den CVJM Westbundmeisterschaften. Dabei waren die drei über die Qualität der Gegner erstaunt und erlebten einen schönen Turniertag in Burbach. Sascha qualifizierte sich hierbei sogar für die Deutschen CVJM Meisterschaften.

3. Platz: CVJM - Deutsche Meisterschaften für Mannschaften

Im Jahr 2015 errangen die Vereinskameraden Niklas Peltzer, Elmar Brunn, Thorsten Schlangen, Heinrich Winkler, Stephan Morjan und Andre Buntenbroich einen hervorragenden 3. Platz bei den Deutschen CVJM - Mannschaftsmeisterschaften in Lauf bei Nürnberg, womit wirklich niemand gerechnet hatte. Die Mannschaft überzeugte vor allem durch ihre Ausgeglichenheit in allen Mannschaftsteilen. Erfreulich war aber auch, dass man es - veranlasst durch dieses Event - schaffte, eine Mannschaftsfahrt zu planen und so gemeinsam ein schönes und lustiges Wochenende zu verbringen, wenngleich die Anstrengung nach sechs Meisterschaftsspielen an zwei Tagen schon deutlich für alle zu spüren war.



Foto: Lauf 2015

CVJM - Deutscher Mixed Meister 2015

Im Oktober 2015 qualifizierten sich Sandra Förster, Niklas Peltzer, Elmar Brunn und Stephan Morjan in Vlotho bei den Westbundmeisterschaften allesamt für die Deutschen CVJM Meisterschaften in Berlin. In Vlotho wie auch in Berlin erlebten die vier ein tolles Wochenende fernab vom Tischtennisalltag. Vor allem in Berlin konnte man nebenbei auch noch Sehenswürdigkeiten und die Stadt erkunden. Zudem konnten die Kelzenberger auch durch ihre spielerische Leistung auf sich aufmerksam machen: Sandra Förster und Elmar Brunn wurden Deutsche CVJM Meister im Mixed-Doppel!
Sandra holte im Doppel darüber hinaus den 2. Platz und Elmar wurde im Doppel gemeinsam mit Niklas Dritter.



Foto: Berlin 2015

YMCA - Europameisterschaften 2016

Zwei Wochen vor dem Turnier wurde Elmar Brunn überraschend noch als letzter Nachrücker. Sechs Spieler schickte der CVJM Deutschland ins Rennen. Mit viel Glück konnte er noch kurzfristig als Neunter bei den Deutschen CVJM Meisterschaften mitspielen. Alles in Allem erlebte Elmar ein tolles Wochenende in Freudenstadt im Schwarzwald. Neben dem Tischtennis spielen, wurde auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten. Die anfängliche Unsicherheit ob es Spaß macht alleine dorthin zu fahren, verflog schnell. Das Team Deutschland zeigte einen tollen Zusammenhalt, auch wenn letztendlich in den meisten Konkurrenzen die Schweden die Nase vorn hatten. Außerdem stellte der dänische CVJM-Verband noch ein kleines Team. Die nächsten YMCA-Europameisterschaften finden 2018 in Dänemark statt. Es lohnt sich also nochmal mehr für Jugendliche wie Erwachsene besonders an den Westbundmeisterschaften im September teilzunehmen.



Foto: Elmar Brunn in Freudenstadt

Vereinsderby in der Bezirksklasse am 30.01.2016

Erstmals in der Vereinsgeschichte spielen die 1. und 2. Mannschaft in der Bezirksklasse gegeneinander. Die Spiele endeten letztendlich deutlich zu Gunsten der 1. Mannschaft, jedoch stand vor allem im Rückspiel am 30.01.2016 der Spaß im Vordergrund. Zum Vereinsderby trafen sich mehr als 25 Zuschauer, auch aus anderen Vereinen, in der Halle ein, um dieses Spiel zu sehen. Später wurde noch ordentlich dem Anlass entsprechend zusammen gefeiert. Die 1. Mannschaft schaffte in dieser Saison wieder den Aufstieg in die Bezirksliga. Die 2. Mannschaft hingegen musste leider direkt wieder absteigen in die Kreisliga.

Aktuelle Saison und Ausblick

Die Verteilung der Mannschaften ist momentan besser denn je! Man ist fast in jeder Klasse vertreten und kann stetig wachsende Mitgliederzahlen vorweisen. Und das in Zeiten, wo Vereine ringsum Probleme haben und eher Mannschaften abmelden bzw. sich Vereine ganz auflösen. Erfreulich ist vor allem die permanent gute Trainingsbeteiligung. Dies imponiert auch Spielern aus umliegenden Vereinen. Erst kürzlich sagte jemand: "Das ist ja wie in einem Trainingszentrum!" Was für uns ein ganz normales Training ist, ist für Andere etwas Besonderes und dessen muss man sich einfach jedes Mal bewusst sein. Gleichzeitig kommt der Spaß auch nach dem Training nicht zu kurz. Im Gegenteil, die gemeinsamen Stunden nach Trainingsende stellen mittlerweile einen wichtigen Faktor dar.
Die 1. Mannschaft ist nun erstmals in der Vereinsgeschichte in die Landesliga aufgestiegen. Niklas Peltzer kehrt wieder zurück und außerdem verstärkt Sascha Madeo die Mannschaft. Spitzenspieler Alex Kreik und die weiteren Mannschaftskollegen wissen, dass es trotz Verstärkung in der nächsten Saison nicht leicht werden wird und man zunächst gegen Abstieg spielt. Der CVJM Kelzenberg muss sich aber längst nicht mehr verstecken! Also einfach mal den nächsten Schritt wagen...



Bild: 1. Mannschaft und die treuesten Fans beim Aufstiegsfoto

Endlich kann auch wieder ein zweiter Jugend-Trainingstag angeboten werden. Nach langen Verhandlungen mit dem TV Jüchen, welcher die Trägerschaft übernommen hat, konnte Torsten Brunn dies abschließend klären. Ein Trainingstag ist langfristig einfach zu wenig, um besser zu werden. Ein weiterer Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Vereins wurde somit geebnet.

Fazit:

Zwar können andere Vereine auf eine viel längere und erfolgreichere Vergangenheit blicken, doch steht beim CVJM nicht nur der Erfolg, sondern auch das im Mittelpunkt, mit dem alles angefangen hat: Die gemeinsame Begeisterung am Tischtennis! Entscheidend ist jedoch die Entwicklung der letzten Jahre. Es ging langsam, aber stetig bergauf und vor allem hat in den letzten Jahren nach und nach eine Verjüngung stattgefunden. Die jüngeren Vereinsmitglieder bestimmen immer mehr das Trainings- und Spielgeschehen und darüber können wir uns wirklich glücklich schätzen. Gleichzeitig werden jedoch auch die "älteren" Vereinsmitglieder benötigt, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse auch zukünftig weiterreichen. Beispielhaft seien hier Hans-Gerd Schumacher (1.Vorsitzender), Willibert Steurer (Kassierer) und Wilfried Lüngen (Presse- u. Schriftwart) genannt, die seit fast 40 Jahren im Vorstand tätig sind. Aber die jüngere Generation ist im Vorstand mit Elmar Brunn (2.Vorsitzender), Torsten Brunn (Sportwart), Frank Finken (Jugendwart), Max Knappe (stellver. Jugendwart), Axel Niebisch (CVJM-Sportwart) und Dirk Ischen (Zeugwart und Cheforganisator) bereits in der Mehrheit. Daran ist zu sehen, dass man sich um die Zukunft des CVJM Kelzenberg keine Sorgen machen muss.

Mönchengladbach, den 17.05.2017 gez. Elmar Brunn / Frank Finken

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