Radtour 2025

Zehn kleine Neg…, nein, gar kein guter Anfang, heute ja politisch überhaupt nicht mehr korrekt!

Also anders: Zehn Fahrradfahrer machten die diesjährige Tour des CVJM Kelzenberg zu Beginn der Sommerferien 2025 komplett mit. Damit erreichte man exakt dieselbe Anzahl Radler wie im Vorjahr. Claus und Frank D. hatten die Route akribisch geplant; mit der Prämisse, dass die einzelnen Etappen nicht so lang sein durften wie im vergangenen Jahr. Denn ein Fässchen wurde in diesem Jahr nicht mitgenommen. So ergab sich eine Route, die man gut und gern als Zickzackkurs rund um Jüchen bezeichnen konnte. Der Trend zum E-Bike setzte sich auch in diesem Jahr fort, die deutliche Mehrzahl war mit Unterstützung unterwegs.

10.00 Uhr Treffen im Café Chrom in Neuenhoven war über die sozialen Medien für diesen Samstag ausgemacht worden und erstaunlicherweise hielten sich die sonst auch schon mal unpünktlichen Sportler an diese Zeit. Verständlich, es begann ja mit einem Frühstücks-Buffett und jeder wollte natürlich aus dem Vollen schöpfen. Klar war auch, dass einige Sportler wegen Krankheit oder anderer Verpflichtungen nur zum Frühstück kommen konnten und danach den Rundkurs ausließen.

Das Wetter war optimal, in Neuenhoven saß man draußen und alle anderen Tische waren um diese frühe Uhrzeit auch schon mit Bikern besetzt, die mit ihren fahrbaren Modellen teilweise einen ordentlichen Lärm machten. Gut, dass die Organisatoren einen Tisch vorbestellt hatte. Die freundliche Bedienung war auf Zack und brachte den hungrigen (und durstigen) Aktiven immer wieder Nachschub in Form von Kaffee, Brötchen, Käse, Lachs oder Aufschnitt.

Gut gestärkt ging es dann auf die erste Etappe Richtung Wanlo. Was ein etwas zu üppiges Frühstück mit gleich mehreren verzehrten Eiern anrichten kann, bekam einer der Radelnden bei der Ortseinfahrt in Kelzenberg zu spüren. Dort ist ja die Keltenstraße vor Jahren mit Parkbuchten verkehrsberuhigt worden. Ihm war das offenbar entgangen oder er war schon im vorgezogenen Mittagsschlaf. Jedenfalls machte es laut „Bumm“ als er nahezu ungebremst dagegen fuhr. Zum Glück aber kein Schlag in der Felge, sondern nur der Bowdenzug der Bremse nicht mehr funktionsfähig. Sein Kommentar: „hier fahr ich ja selten, hab nicht gewusst, dass da eine Engstelle ist…“. Die beiden Senioren der Radfahrtruppe konnten ihm mit ihrer Erfahrung und entsprechendem Werkzeug das Bicycle aber relativ schnell wieder fahr- und bremstüchtig machen.

Weiter ging es über Jüchen und Hochneukirch Richtung Wanlo. Hier wurde an der TT-Halle erst mal eine Gedenkminute an frühere Zeiten des TuS Wanlo eingelegt, bevor man bergrunter zum Rittergut Wildenrath radelte um sich zu stärken. Frisch gezapftes Bit schlug dann von der Anzahl auch Bolten aus der Flasche. Und als plötzlich die Sonne voll vom Himmel schien, wurde es gefühlt noch 10 Grad wärmer und die Ersten suchten schnell nach ihrer Sonnencreme. Gut, beim gemütlichen Sitzen nimmt man ja auch den Fahrradhelm ab und unabhängig vom Alter ist das Haupthaar bei einigen Männern schon ziemlich schwer zu finden. Auch hier war eine sehr aufmerksame Bedienung, die plötzlich mit verschiedenen

Kuchenstücken auftauchte. Einige Radler ließen sich da gerne verführen, zumal André mit seinen Vorstandskollegen beschloss, dass der Verein die Rechnung am Golfplatz übernahm.

Gut gestärkt ging es auf die nächste Etappe. Am Segelflugplatz und bei Schaschlik-Manni in Beckrath vorbei bis zur Niers und ab da immer am Bach/Fluss entlang bis nach Korschenbroich. Dann die erste Enttäuschung des Tages. Der Bolten-Biergarten hatte anscheinend eine Abi-Feier; jedenfalls konnten wir dort nicht einkehren. Kurz entschlossen radelte man weiter in die Innenstadt und fand ein sehr schönes volles Lokal mit vielen schattenspendenden Platanen. Eigentlich voll besetzt, aber die Kellner hatten wohl den richtigen Riecher und ließen uns gewähren als wir in Eigeninitiative Bänke und Hocker quer durch die Anlage schleppten um einen Tisch ganz in der Ecke zu bestuhlen. Freundlich, wie wir nun mal sind, mit der Ankündigung, beim Verlassen der Lokalität alles wieder dorthin zu räumen woher wir es geholt hatten. Was wir selbstverständlich auch taten… Herrlich gezapfte Kaltgetränke unter Bäumen; hier hätten wir auch noch viel länger ausharren können, wenn nicht um 17.00 Uhr die nächste Lokalität auf uns gewartet hätte.

Also wieder auf die Drahtesel und Richtung Osten zurück bis zum Schloss Rheydt. In der dortigen Pizzeria saßen wir allerdings leider nicht draußen, aber die erneute Stärkung war dann doch sehr angenehm. Zumal Dirk von Elmar auch noch die Zwiebeln bekam und damit einigermaßen satt wurde. Dass er seine Pizza aber mit einem Fahrradritzel geschnitten haben soll ist eine unbestätigte Geschichte.

Nach dem Essen wurden dann aber einige Fahrradfahrer recht unruhig, zumal Torben, bei dem der Abschluss des Tages stattfinden sollte, gegen 18.30 Uhr per WhatsApp mitteilte, dass alles vorbereitet sei. Also wieder Richtung Süden. Einige aus der Gruppe konnten wegen anderer Aktivitäten jetzt nicht mehr mitkommen, dafür stieß Claus, der die Fahrt zwar geplant hatte aber dann krank wurde, bei Wey wieder dazu und war bei der Abend-Session dann dabei. Das war auf jeden Fall gut für seine Gesundheit, denn laut Informationen wurde das ein schöner Abend, wo sowohl das geübte als auch das getrübte Auge schon aus mehreren Metern Entfernung erkennen konnte, dass die Getränke am Langstegerweg optimal gekühlt waren!

Wie immer eine sehr gesellige Fahrradtour. Man wünscht sich ja manchmal eine höhere Beteiligung, andererseits kann man sich zu zehnt mit jedem sehr gut unterhalten. Zudem waren mit Andreas und Marco auch zwei CVJM-ler dabei, die man in der TT-Halle eher selten antrifft; ganz im Gegensatz zu André, Axel, Bernhard, Dete, Dirk, Elmar, Frank oder Wilfried.

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